Marcel Dittrich und Marie Ruddeck haben im Januar 2018 die Firma Frau Kettner gegründet, um Hilfsmittel zu entwickeln, die Menschen mit mobilen Einschränkungen ermöglichen mehr Eigenständigkeit und Motivation im Alltag und in der Rehabilitation zu haben. Den Einhandteller haben wir entwickelt, weil der Vater eines Freundes einen Schlaganfall mit der Folge einer halbseitigen Lähmung hatte. Auf der Suche nach dem richtigen Hilfsmittel, für ein komplett selbstständiges Essen bei jeder Mahlzeit am Tag mussten wir feststellen, das gibt es so nicht! So beschlossen wir den Einhandteller in Serie zu produzieren und den betroffenen Menschen zugänglich zu machen.

Marie:
Der Vater eines Freundes hatte einen Schlaganfall mit der Folge einer halbseitigen Lähmung. Wir mussten ihm bei jeder Mahlzeit helfen sein Essen zu schneiden und zu fixieren. Bei der Suche nach einem Hilfsmittel, das ihm seine Eigenständigkeit und Lebensqualität gibts musste ich feststellen, dass keines existiert, das zu jeder Mahlzeit am Tag dem Menschen ermöglicht eigenständig zu essen! Also dachte ich mir: Ich mache es selbst!
Und so begann ich die Entwicklung des Tellers in meinem Industriedesign Studium in München. Wie der Zufall es so wollte lernte ich dadurch Marcel kennen und wir beschlossen gemeinsam den Teller mit unserer gegründeten Firma Frau Kettner auf den Markt zu bringen.

Selbstständig & motiviert durchs Leben

Frau Kettner entwickelt Produkte, die Ihnen helfen, unabhängig und ohne fremde Hilfe den Alltag zu meistern.

Warum Frau Kettner?

Frau Kettner liebt das Leben und die Menschen. Deswegen muss Frau Kettner auch raus zu den Leuten, mitten ins Leben, in ihr Dorf, wo man sich trifft und austauscht. Seit Frau Kettner nicht mehr so gut zu Fuß ist, bahnt sie sich mit dem Rollator ihren Weg in einen lebenswerten Alltag. Damit sie auch in der Dämmerung oder am Abend noch gut und sicher unterwegs ist, hat Frau Kettner ihr Gefährt mit einer Taschenlampe und einem Kabelbinder getuned.
„Da sehe ich besser, wo es hingeht, und werde auch noch besser gesehen“, sagt Frau Kettner.

Wir finden Frau Kettner und ihre Findigkeit klasse. Wie sie die Dinge, die ihr wichtig sind, selbst in die Hand nimmt, eigene Ideen entwickelt, wie ein Leben mit Handicap noch besser funktionieren kann: Frau Kettner packt’s einfach an und findet ihren eigenen Weg. Sie ist eine echte Mutmacherin. Ihre Botschaft: Behinderungen und Bewegegungseinschränkungen sind kein Stigma. Wenn alle, die Eingeschränkten genauso wie ihr Umfeld, über ihre eigenen Begrenzungen hinausblicken.

Dieser Idee hat sich auch unser Start-up verschrieben. Wir wollen Produkte entwickeln, die ein Leben mit Einschränkungen maximal komfortabel, sicher und attraktiv machen. Wer könnte für diesen Anspruch besser stehen als Frau Kettner. Wir haben uns daher ihren Namen für unser Unternehmen ausgeliehen: als Verneigung vor ihrem Vorbild, aber auch als Anspruch und Herausforderung, Produkte zu schaffen, die den Menschen wirklich helfen.

Die Gründerin

Text zu Marie, Warum, weshalb, wieso?